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Marburg
Fäkalsprache macht sich in der Werbung breit.
Alle Beiträge des Autors auf myheimat.de | Ein bekannter Baumarkbetreiber fällt seit Wochen durch einen Slogan in seinen Werbebeilagen auf, dessen Vokabular unterhalb der Gürtellinie zusammengesucht wurde. Unwillkürlich drängt sich die Frage auf, ob den Werbe-Managern dieses Unternehmens auf der Suche nach einem “geilen Werbespruch“ nicht mehr als dieser Geistesblitz eingefallen ist.

Möglicherweise glauben die Werbestrategen auch herausgefunden zu haben, dass Baumarktkunden nur über einen reduzierten Wortschatz verfügen und man sich mit ihnen am wirkungsvollsten mit ein paar Brocken aus der Fäkalsprache verständigen kann. Und was um alles in der Welt sind Knallerpreise? Falls mit den Knallern die menschlichen Spontangeräusche aus einer bestimmten Körperöffnung gemeint sein sollen, könnte man leicht auf eine eher anrüchige Preisgestaltung in den Werbeheften schließen.

Auf jeden Fall wird es vielen Heimwerkern unheimlich stinken, von den Machern dieses Baumarktes ein derart primitives Niveau unterstellt zu bekommen. Auf diese Angebote kann der mündige Verbraucher gut und gern verzichten – er ist nämlich nicht blöd!

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Kommentare von myheimat.de

25.07.2010
Wie Recht Du hast Karlo. Diese nicht besonders schöne Art von Werbung hat ja schon vor Jahren mit dem Spuch " ICH BIN DOCH NIICHT BLÖD" einer großen Elektromarktkette begonnen. Das fand ich schon immer für die Kunden beleidigend.Im Vergleich zu Deinem Beispeil ist das ja noch "human".
25.07.2010
Wie heißt es doch so schön: Ohne Scheiß kein Preis. Finde die Werbung auch nicht sehr originell, auch wenn sie dadurch zum Gesprächsthema wird. Finde den TOOM-Baumarkt in Dillingen trotzdem klasse, vor allem wegen der netten und schnell verfügbaren Beratung, um einiges besser als die Konkurrenz (Bawa) am anderen Ortsende. Ich denke, die Baumärkte beim Namen zu nennen, lüftet kein großes Geheimnis, kurzes Googeln würde die Sache eh klären.

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